Flüchtlingssession 2024

Dieses Jahr tagt das Flüchtlingsparlament zum vierten Mal. Vorgängig werden in den sieben thematisch geordneten Kommissionen während drei Sitzungen die Strategien der letzten drei Jahren vertieft und die Ergebnisse daraus an der Flüchtlingssession mit nationalen Politikern aus allen Parteien diskutiert.

Samstag, 29. Juni 2024

9:30 Uhr – 17:15 Uhr
Rathaus Bern

Einladung zur vierten Flüchtlingssession

mit Bundesrat Beat Jens

Bist du in die Schweiz geflüchtet und willst du deine Stimme in der Politik zu Themen, die Geflüchtete betreffen, erheben?
Dann melde dich für unsere 4. Flüchtlingssession an

Link zur Online-Anmeldung

Zielgruppe für die Flüchtlingssession:
Alle geflüchteten Menschen jeden Alters, die in der Schweiz sind und mindestens ein B1-Niveau (Deutsch oder Französisch) haben.

Bist du interessiert?
Weitere Informationen zu den Themen und Schwerpunkten findest du auf der Rückseite.
Reisespesen werden vor Ort an der Flüchtlingssession bezahlt; für die Verpflegung ist gesorgt und die Teilnahme ist kostenlos.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Jahresthemen: 1. Bildung und 2. Asylpolitik: wie hart? wie fair?

An den beiden Flüchtlingssessionen von 2021 und 2022 verabschiedete das Flüchtlingsparlament rund 30 politische Vorstösse. Am Strategietag im November 2022 und in der Flüchtlingssession 2023 wurden Ideen und Strategien für ausgewählte Themen von verschiedenen Kommissionen entwickelt und umgesetzt – so soll die Situation der Geflüchteten in der Schweiz verbessert werden.
An der Flüchtlingsession 2024 werden diese Themen in den Kommissionen weiterverfolgt. An den Kommissionssitzungen und an der Flüchtlingssession können alle bisherigen und auch interessierte neue Personen teilnehmen. Ein gemeinsames Thema in allen Ausschüssen wird die Bildung sein, die im Laufe des Nachmittags durch Fragen mit dem Poduim weiter diskutiert wird. Eingeladen werden Parlamentsmitglieder aus allen Parteien.

Kommissionen

Rekursmöglichkeit bei Härtefall/ Abgewiesene, Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit zusammen mit NGO‘s

Gleichbehandlung in Bezug auf Sprachförderung, Integrationsagenda, Zugang Studium, Zusammenarbeit mit NGOs

psychische Unterstützung: Sensibilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Dialog mit Entscheidungstragenden wie SEM, Aufzeigen von Lücken und Missständen

Gespräche mit Entscheidungstragenden wie SEM, einheitliche Handhabung der Verordnung, Anpassung von Verordnung, Erweiterung des Begriffs „Kernfamilie“, Anpassung der Frist für vorläufig Aufgenommene, Familiennachzug für UMAs/MNAs

Recht auf Privatsphäre, Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung, Zusammenarbeit mit KESB und Organisationen

Bessere Arbeitsmöglichkeiten und Lebensbedingungen für Geflüchtete mit S Status

Bessere Bedingungen in täglichem Leben, Finanzierung, Behandlung und Möglichkeiten sich zu integrieren und Unterstützungen zu bekommen.