In der Schweiz können Geflüchtete über viele Sachen, die sie direkt betreffen, nicht selber entscheiden. Es wird über sie gesprochen, nicht mit ihnen! Es gibt die Frauen- oder die Jugendsession in der Schweiz und eine Migrant:innen-Session in Basel – seit 2021 gibt es  endlich auch ein Flüchtlingsparlament. Durch dieses bekommen auch Geflüchtete eine politische Stimme!

Anfangs wurden die Anliegen der geflüchteten Personen im Projekt Unsere Stimmen von NCBI an sogenannten Hearings öffentlich gemacht. Die betroffenen Personen gaben durch das Erzählen ihrer Geschichten und Erfahrungen ihren Forderungen Gewicht und stellten diese der Politik, der Öffentlichkeit und den Medien vor.

Um den Anliegen der Geflüchteten auf der politischen Ebene mehr Gewicht zu verleihen und ihnen Gehör zu verschaffen, hat NCBI Schweiz mit Unterstützung von Partnerorganisationen das Flüchtlingsparlament Schweiz ins Leben gerufen.

Was die medien sagen

Viel Geld, wenig Einfluss

Im höchsten Gremium von Frontex vertreten zwei Verwaltungsrät*innen die Schweiz. Interne Dokumente zeigen: Trotz Millionenzahlungen bleibt ihr Einfluss stark begrenzt – und bei zentralen menschenrechtlichen Fragen hält sich die Schweizer Delegation zurück.

3.6.2025 // Text // Sprache: Deutsch
Das Lamm

«Er weiss, was junge Afghanen brauchen, damit sie nicht kriminell werden.»

Die Betreuung seiner jugendlichen Landsleute sei kompliziert, sagt der afghanische Gastronom Akram Sattary. Er hilft, indem er sie in seinen erfolgreichen Zürcher Restaurants einstellt.

20.4.2025 // Text // Sprache: Deutsch
Tagesanzeiger

«Wir möchten Teil der Lösung sein»

Am Samstag tagt das Aargauer Flüchtlingsparlament – was hat es erreicht und wie reagiert es auf den Rechtsrutsch?

8.11.2024 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

Organisationen kritisieren «prekäre Situation» von Kindern in der Nothilfe

Acht NGOs haben sich in einem offenen Brief an die Entscheidungsträger des Kantons St.Gallen gewandt. Sie nehmen Bezug auf eine EKM-Studie, welche die Lebensbedingungen der Kinder in der Nothilfe im Asylbereich anprangert. Im offenen Brief fordern sie den Kanton zum Handeln auf.

4.10.2024 // Text & Audio // Sprache: Deutsch
stgallen24

Kinder abgewiesener Asylsuchender leben in prekären Verhältnissen

Die Eidgenössische Migrationskommission hat erstmals in der ganzen Schweiz Daten zu den Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen erhoben, die mit ihren Eltern von Nothilfe leben. Die Ergebnisse seien «besorgniserregend».

30.9.2024 // Text & Audio // Sprache: Deutsch
SRF

80 Prozent der Kinder in Nothilfe erleben Suizid und Gewalt – Experten schlagen Alarm

Die Migrationskommission schlägt Alarm. Kinder, die im Asylbereich von Nothilfe leben, seien in ihrer Entwicklung gefährdet. Die Kommission fordert deshalb von der Politik einen Kurswechsel und wartet mit brisanten Ideen auf.

1.10.2024 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

Depressionen und Angststörungen: Nothilfe macht Kinder kaputt

Alarmierende Zustände: Kindern in der Nothilfe geht es psychisch sehr schlecht. Das zeigt erstmals eine schweizweite Studie.

30.9.2024 // Text // Sprache: Deutsch
Beobachter

Lebensumstände im Asylbereich gefährden Wohlergehen von Kindern

Die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder im Schweizer Asylsystem sind nicht mit der Schweizerischen Bundesverfassung und der Uno-Kinderrechtskonvention vereinbar. Dies besagt eine neue Studie.

30.9.2024 // Text // Sprache: Deutsch
Tagesanzeiger

Lebensumstände im Asylbereich gefährden Wohlergehen von Kindern

Auch das National Coalition Building Institute, welche das Flüchtlings­parlament der Schweiz führt, sprach sich für eine unverzügliche Umsetzung der Massnahmen aus. Es werde genau beobachtet, welche Schritte die Kantone unternehmen, um die Nothilfe zu reformieren, Kinderrechte zu respektieren und Wiedergutmachung zu leisten.

30.9.2024 // Text // Sprache: Deutsch
Blick

Asylbewerber erhalten im Aargau 50 Rappen mehr pro Tag

Im Kanton Aargau erhalten Asylsuchende, vorläufig aufgenommene Menschen und Schutzsuchende aus der Ukraine im kommenden Jahr 8.50 Franken pro Tag für den Kauf von Lebensmitteln.

28.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Blue News

50 Rappen mehr pro Tag und Person für Geflüchtete: Grosser Rat einigt sich nach kontroverser Debatte auf Kompromiss

Das Parlament gewährt Geflüchteten künftig 50 Rappen mehr Asylgeld pro Tag.

28.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

Plus 50 Rappen: Das sagt ein Asylbewerber zum Entscheid vom Grossen Rat

Im Vorfeld der Finanzdebatte, hat ein Flyer mit einem 50-Räppler zu reden gegeben. Asylbewerber sollen mehr Geld zur Verfügung haben.

28.11.2023 // Video // Sprache: Deutsch
TeleM1

50-Räppler und Flyer für alle Grossratsmitglieder: Flüchtlinge werben für mehr Asylgeld

Heute müssen Geflüchtete im Aargau mit 9 Franken pro Tag auskommen – Mitglieder des Flüchtlingsparlaments warben im Grossen Rat für eine Erhöhung. Ob die Aktion mit Flyer und aufgeklebtem 50-Räppler wirkt, ist aber noch offen.

22.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Zofinger Tagblatt

50-Räppler und Flyer für alle Grossratsmitglieder: Flüchtlinge werben für mehr Asylgeld

Heute müssen Geflüchtete im Aargau mit 9 Franken pro Tag auskommen – Mitglieder des Flüchtlingsparlaments warben im Grossen Rat für eine Erhöhung.

21.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

Berichte und Interviews von der Kantonalen Flüchtlingssession Aargau

17.11.2023 // Podcast // Sprache: Deutsch
Kanal K

Darum sind Eritreer schlecht integrierbar

Am Regime von Diktator Isaias Afewerki scheiden sich die Geister der Eritreer, auch in der Schweiz. Das haben gewaltsame Zwischenfälle im Herbst gezeigt. Exil-Eritreer erzählen von einer gespaltenen Gemeinschaft. Sie glauben, dass die jüngere Generation sich besser in die Gesellschaft einfüge.

15.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
NZZ

Was bringt das Flüchtlingsparlament?

Geflüchtete machen vor Grossratsmitgliedern ihre Forderungen deutlich – Mehrheiten dafür zu finden, ist allerdings schwierig.

6.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

«Sprache ist der Schlüssel zur Integration»

Nicht alle Asylsuchenden erhalten Deutschkurse auf dem gleichen Niveau. Dies erschwere die Integration, findet ein Geflüchteter aus Eritrea.

2.11.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Aargauer Zeitung

«Mit uns, nicht über uns sprechen»

Auf dem Rücken von Geflüchteten wird Politik gemacht. Dabei wird gerne vergessen, dass hinter der Wahlkampfrhetorik direkt betroffene Menschen stehen.

30.09.2023 // Text // Sprache: Deutsch
AA KU

«Ich hätte nicht erwartet, dass Einzelpersonen so viel Ermessensspielraum haben»

10.10.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Schweizer Flüchtlingshilfe

«Lasst uns mit der Politik streiten»

Das Gespräch zwischen Geflüchteten und Grossratsmitgliedern anlässlich des Flüchtlingstages zeigte, dass die geltenden regeln dem Einzelfall oft nicht gerecht werden.

01.07.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Horizonte

«Sie sind verantwortlich, dass Menschen im Mittelmeer sterben!»

Die Diskussion in der «Arena» über die Asylpolitik der Schweiz wurde dominiert von gegenseitigen Unterstellungen und Anschuldigungen. Einzig einer hörten alle zu: der geflüchteten Wiam Mohamad.

24.06.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Watson

Syrerin: «Wir flüchten nicht freiwillig – wir suchen Sicherheit»

In der «Arena» berichtet eine aus Syrien geflüchtete Frau von ihrer gefährlichen Bootsfahrt übers Mittelmeer. Heute arbeitet sie in der Schweiz an einer Schule.

23.06.2023 // Video // Sprache: Deutsch
SRF Arena

Ein Dach über dem Kopf

Flüchtlingstage Freiamt: Hinterfragte Willkommenskultur und Schulterklopfen beim Anlass in der Kanti.

20.06.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Wohler Anzeiger

Schweizer Flüchtlingssession 2023

Geflüchtete formulieren Anliegen, Botschaften und Forderungen an die Schweizer Politik.

13.06.2023 // Text // Sprache: Deutsch
Pfarrblatt KathBern
Flüchtlingsparlament Ansteckbutton in Parlamentsraum
1. Flüchtlingsparlament Gruppenbild
2. Flüchtlingsparlament Abstimmungskarten
2. Flüchtlingsparlament in Bern, Gruppe Frauen mit Rosen
2. Flüchtlingsparlament Abstimmung

Am 6. Juni 2021 fand zum ersten Mal in der Geschichte der Schweiz eine Flüchtlingssession statt. Die Geflüchteten hatten sich zuvor in neun Kommissionen zu jeweils vier Kommissionssitzungen getroffen, um ihre Forderungen zu verschiedenen Themen auszuarbeiten. Die Teilnehmenden konnten gemäss ihren Interessen und Bedürfnissen frei wählen, in welcher Kommission sie sich engagieren wollten. Dabei wurden sie von Fachpersonen und Politiker:innen strategisch und inhaltlich unterstützt. Am Tag der Flüchtlingssession haben sich dann 80 Geflüchtete aus 19 Kantonen in Bern getroffen und über die von den Kommissionen erarbeiteten Forderungen an die Politik abgestimmt. SRF Beitrag

Seither findet jedes Jahr eine nationale Flüchtlingssession in Bern statt. In den Kommissionen werden teilweise neue Vorstösse erarbeitet, sie treffen sich aber auch, um über Strategien zu diskutieren und Ideen zu entwickeln, wie die bestehenden Vorstösse und Ideen umgesetzt resp. mehrheitsfähig gemacht werden können. Je nach Möglichkeit und Ressourcen werden Vorstösse weiterverfolgt.

Vertreter:innen der Kommissionen treffen sich auch regelmässig mit Politiker:innen und Vertreter:innen von Behörden für Austausch. Seit dem März 2025 besteht auch eine Parlamentarische Gruppe «Dialog Flüchtlingssession», die das Netzwerk im Bundeshaus pflegen und ausbauen möchte.
Im Jahr 2022 wurde im Aargau ein erstes kantonales Flüchtlingsparlament als Pilotprojekt gegründet, welches sich seither ebenfalls jährlich zu Sessionen trifft.

Gemeinsam stark

Projektpartner

Möglichkeiten zum Mitmachen

So können Sie das Flüchtlingsparlament unterstützen